2. Liga: Duell der Aufsteiger in Würzburg

10.03.2017

Vorschau:

FC Würzburger Kickers - SG Dynamo Dresden (24. Spieltag, 2. Bundesliga, 11.03.2017 um 13:00 Uhr).

Aufwind: Sportlich und wirtschaftliche könnte es bei der SG Dynamo Dresden kaum besser laufen: Mit 35 Punkten steht der letztjährige Drittliga-Meister aus Sachsen auf einem starken fünften Tabellenplatz. Die Planungen für die kommende Saison laufen schon auf Hochtouren. So planen die Dresdener Verantwortlichen aktuell zweigleisig. "Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit für einen Bundesligaaufstieg gering. Aber die Geschäftsführung könnte sich ja in Dresden nicht mehr blicken lassen, wenn wir es doch noch schaffen und die Lizenz nicht beantragt hätten", bestätigte Dynamos kaufmännischer Geschäftsführer Michael Born. Spätestens bis zum 15. März müssen die Unterlagen bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) eingegangen sein. Dort könnte der Gesamtetat in den Planungen dann auch erstmals in der Vereinsgeschichte an der 30-Millionen- Euro-"Schallmauer" kratzen. Denn aktuell beträgt dieser rund 26 Millionen Euro. Auch deshalb zeigt sich Präsident Andreas Ritter überglücklich: "Was wir erreicht haben, kann sich sehen lassen. Gefühlt sind das für mich gerade die besten Jahre des Vereins."

Auswärtsstark: "In dieser Region interessieren sich alle nur für Dynamo. Sportlichen Erfolg garantiert uns das allein nicht, aber es macht Dynamo so attraktiv und zu etwas Besonderem in der 2. Bundesliga", so beschrieb Dresdens Cheftrainer Uwe Neuhaus unlängst das Umfeld in Dresden. Dabei scheint sich seine Mannschaft auch in den fremden Stadien der Republik wohlzufühlen. Denn immerhin stellt Dresden mit 17 Punkten (fünf Siege, zwei Unentschieden, vier Niederlagen) die zweitbeste Auswärtsmannschaft der 2. Fußball-Bundesliga. Besser ist in dieser Statistik nur noch Bundesligaabsteiger VfB Stuttgart mit erzielten 21 Punkten.

Treffsicher: Stefan Kutschke war beim 3:3 gegen den 1. FC Kaiserslautern der Mann des Spiels: Er schnürte dabei seinen zweiten Doppelpack in Folge. Kutschke kommt damit auf insgesamt fünf Treffer in den vergangenen drei Spielen. Insgesamt hat der 28-Jährige schon elf Saisontore auf dem Konto. Zudem bereitete er vier weitere Treffer vor. Eine durchaus beachtliche Quote. Trotzdem zeigte sich der Angreifer nach der Partie gegen Kaiserslautern nicht zufrieden. Dies sieht auch Uwe Neuhaus so: "Wir werden das analysieren und der Mannschaft ein paar Mittel an die Hand geben, um so etwas beim nächsten Mal zu vermeiden." 


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