2. Liga: FWK in Bochum gefordert

17.02.2017

Vorschau:

VfL Bochum - FC Würzburger Kickers (21. Spieltag, 2. Bundesliga, 18.02.2017 um 13:00 Uhr).

Drei Fakten zum VfL Bochum:

Rückrundenstart: Der Rückrundenstart verlief beim VfL Bochum alles anders als erhofft. Denn nach nur einem Zähler aus den ersten drei Partien findet sich der VfL mit 23 Punkten auf dem 13. Tabellenplatz wieder. Dabei brachte die Mannschaft von Trainer Gertjan Verbeek im kompletten Saisonverlauf gleich sechsmal eine eigene Führung nicht ins Ziel. Auch deshalb beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsplätze gerade einmal sechs Punkte. Trotzdem wollen die Bochumer Verantwortlichen noch nichts von Abstiegskampf wissen. Zumal die gezeigte Leistung am zurückliegenden Spieltag bei Aufstiegsanwärter Hannover 96, trotz einer bitteren 1:2 Niederlage, durchaus in Ordnung war. "Niederlagen sind immer bitter. Ich denke, dass wir in Hannover nicht hätten verlieren müssen. Wir haben nun sechs Punkte Abstand nach unten und acht Zähler auf Platz sechs. Was glauben Sie, wenn ich so ein Spiel sehe, wo ich hinschaue. Nach oben natürlich", gibt sich VfL-Sportvorstand Christian Hochstätter kämpferisch.

Heimstärke: Hingegen präsentierte sich der VfL Bochum im heimischen "Vonovia Ruhrstadion" durchaus heimstark und fuhr dort bisher schon 17 Punkte ein (4 Siege, 5 Unentschieden). Zudem ist Bochum als einziger Zweitligist in der laufenden Saison vor heimischer Kulisse noch ungeschlagen. Die letzte Heimniederlage datiert gar vom 33. Spieltag der vergangenen Saison. Damals setzte sich Eintracht Braunschweig in Bochum mit 3:2 durch. Trotzdem ist die Stimmungslage beim VfL-Anhang durchaus angespannt. Dies wurde nach dem letzten Heimauftritt gegen den Karlsruher SC (1:1) offensichtlich, als deutlich einige Unmutsbekundungen der Zuschauer zu hören waren. Obendrein stellt Bochum die zweitjüngste Mannschaft der Liga, die eingesetzten Spieler waren durchschnittlich 25,1 Jahre jung - einzig die Spieler von Kaiserslautern sind jünger (24,8). Angreifer Johannes Wurtz fordert von den Zuschauern: "Für uns ist die Unterstützung des Publikums sehr wichtig. Denn Pfiffe bringen in dieser Situation niemandem etwas."

Fokussiert: "Wir haben gegen Hannover ein gutes Spiel gemacht. Daher müssen wir jetzt schnell den Kopf hochnehmen und gegen Würzburg zu Hause Punkte einfahren", blickt Alexander Merkel auf das Duell mit den Kickers voraus. Allerdings kassierten die Würzburger Kickers in der laufenden Saison erst drei Auswärtsniederlagen. Lobende Worte gab es von Christian Hochstätter für Trainer Gertjan Verbeek: "Wir haben einen Trainer, der nicht nur an sich denkt, sondern auch an diesen Verein.


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